CANopenIA Einrichtung und Konfiguration

Konfigurierbare CANopenIA-Lösungen unterstützen die binäre EDS-Setup-Datei. Einrichtungen können einfach auf CANopenIA-Systeme angewendet werden, zum Beispiel am Ende einer Produktionslinie. Das Setup umfasst alle vom Gerät unterstützten Objektverzeichnisse sowie die PDOs (Process Data Objects) und deren Konfiguration (Verknüpfen und Mapping).

Die Setup-Dateien werden vom CANopen Architekt Editor oder einem dedizierten CANopenIA-Setup-Dienstprogramm generiert. CANopen EDS (Electronic Data Sheet) werden zusammen mit der Konfiguration generiert. Alternativ können vorhandene EDS-Dateien als Basis für eine neue Konfiguration verwendet werden.

Die Setup-Datei kann direkt über CANopen-Kommunikation an jedes CANopenIA-Gerät übertragen werden. Standardmäßige CANopen-Konfigurations-Tools wie CANopen Magic können zum Laden der Setup-Datei in das CANopenIA-Gerät verwendet werden. Auf technischer Ebene wird die Datei in ein CANopenIA-Gerät geladen, indem sie in den Objektverzeichnis-Eintrag [1F50h,2] geschrieben wird. Bei CANopenIA-Geräten ist dieser Objektverzeichniseintrag zum Lesen oder Schreiben der Setup-Datei reserviert.

Hardware-Einstellungen: CAN-Bitrate und Knotenadresse

Die wichtigsten Einstellungen eines CANopen-Knotens sind die CAN-Bitrate und die vom Gerät verwendete Knotenadresse. Neben der Konfiguration über die Setup-Datei unterstützt CANopenIA auch die Layer Setting Services (LSS) einschließlich der neuesten, von der Embedded Systems Academy erfundenen FastScan-Methode. Diese können verwendet werden, um Geräte ohne Knotenadresse zu erkennen und diese automatisch zuzuordnen.